Irgendwo in Bosnien oder Serbien wartet ein Hund auf eine Gelegenheit.

Eine Chance auf Sicherheit, Liebe, jemanden, der für ihn einsteht und eine Zukunft, in der er einfach ein Hund sein kann. Das Leben, das er verdient.

Unsere Freiwilligen kümmern sich um diese Hunde, versorgen sie medizinisch und kümmern sich um ihre täglichen Bedürfnisse.

Doch dann beginnt oft das Warten.

Warten auf ein Zuhause.

Und genau hier können Sie als Gastfamilie den Unterschied machen.

Ein Zuhause muss nicht immer für die Ewigkeit sein, um einen großen Unterschied zu machen.

Als Gastfamilie bieten Sie einem Rettungshund vorübergehend einen sicheren Ort, an dem er sich entspannen, Vertrauen aufbauen und entdecken kann, wie das Leben in einem Zuhause aussieht.

Für manche Hunde ist dies möglicherweise das erste Mal, dass sie echte Sicherheit, Liebe und Aufmerksamkeit erfahren.

Während Sie dem Hund helfen, sich an seine neue Umgebung zu gewöhnen, lernen wir ihn immer besser kennen. Ihre Beobachtungen helfen uns, seinen Charakter, seine Bedürfnisse und seine Persönlichkeit zu verstehen.

Auf diese Weise können wir gemeinsam nach dem perfekten Partner für sein dauerhaftes Zuhause suchen.

Was genau macht eine Gastfamilie?

Als Gastfamilie bieten Sie einem gerade aus dem Ausland angekommenen Hund vorübergehend Unterschlupf.

Der Hund bleibt bei Ihnen zu Hause, lernt das Leben im Wohnzimmer kennen und gewöhnt sich an den Tagesablauf:

  • Gehen
  • Ruhemomente
  • Essen zu festen Zeiten
  • Geräusche vom Staubsauger
  • Die Türklingel
  • Besuchen
  • Leben in einer Familie

Für viele unserer Hunde ist es das erste Mal, dass sie ins Haus dürfen.

Sie geben dem Hund die Zeit und Ruhe, sich nach einer langen Reise und oft einer schwierigen Vergangenheit an seine neue Umgebung zu gewöhnen.

In der Zwischenzeit lernen Sie den Hund in der Praxis besser kennen und helfen uns mit wertvollen Beobachtungen.

Zum Beispiel:

  • Wie reagiert er auf Kinder?
  • Wie kommt er mit anderen Hunden zurecht?
  • Hat er schon das Töpfchen gemacht?
  • Kann er alleine zu Hause bleiben?
  • Wie entwickelt er sich zu Hause?
  • Was macht ihn glücklich oder unsicher?

Dank Ihrer Erfahrungen können wir uns ein viel umfassenderes Bild vom Hund machen. So können wir ihn letztendlich der Adoptivfamilie vermitteln, die wirklich zu ihm passt.

Wir bitten Sie außerdem, regelmäßig schöne Fotos und kurze Videos vom Hund zu machen.

Auf diese Weise können wir ihn auf unserer Website und in den sozialen Medien von seiner besten Seite zeigen, was seine Chance auf ein liebevolles Zuhause weiter erhöht.

Wer kann Gastfamilie werden?

Die Aufnahme einer Pflegefamilie für einen Hund ist einfacher, als Sie vielleicht denken.

Sie müssen kein erfahrener Hundetrainer sein und auch kein riesiges Haus.

Was Sie brauchen:

  • Ausreichend Zeit, um die ersten Tage intensiv mit dem Hund zu verbringen
  • Ein ruhiger Ort im Haus, an dem sich der Hund zurückziehen kann
  • Geduld und Verständnis für ein Tier, das möglicherweise viel durchgemacht hat
  • Die Bereitschaft, mit unserem Team über den Stand der Dinge zu kommunizieren
  • Zeit und Aufmerksamkeit, um den Hund ruhig zu führen

Weitere Haustiere sind erlaubt, sofern sie sich gut mit Hunden vertragen.

Hast du einen Garten? Das ist schön, aber keine Voraussetzung.

Lebst du in einer Wohnung? Das kann je nach Hund auch gut funktionieren.

Wir schauen immer gemeinsam, welcher Hund am besten zu Ihrer Situation passt.

Bitte werfen Sie einen Blick auf unsere verfügbaren Hunde, um zu sehen, welche Vierbeiner derzeit auf ein Zuhause warten.

Und du bist nicht allein. Unsere Freiwilligen helfen Ihnen bei Fragen oder Problemen weiter.

Wie lange dauert die Notunterkunft?

Die Dauer einer Pflegezeit variiert je nach Situation.

Manchmal wird ein Hund schnell adoptiert. Manchmal dauert es etwas länger.

Manche Hunde brauchen einfach mehr Zeit, um sich zu beruhigen. Bei anderen Hunden dauert es eine Weile, bis sich die richtige Übereinstimmung ergibt.

Das lässt sich im Voraus nur schwer vorhersagen.

Was immer hilft, sind schöne Fotos und Videos, die es uns ermöglichen, den Hund potenziellen Adoptanten vorzustellen.

Darüber hinaus leisten Sie einen wertvollen Beitrag für seine Zukunft, indem Sie den Hund im eigenen Netzwerk teilen oder sich aktiv über ein passendes Zuhause Gedanken machen.

Manche Hunde benötigen etwas mehr Zeit, Geduld oder Anleitung als andere.

Deshalb schauen wir gemeinsam, welcher Hund am besten passt:

  • Ihre Wünsche
  • Ihre Erfahrung
  • Ihre Wohnsituation
  • Irgendwelche Kinder
  • Andere Haustiere
  • Die Zeit, die Ihnen zur Verfügung steht

Das Wichtigste ist, dass wir ehrlich über Erwartungen und Möglichkeiten sind.

So können sowohl Sie als auch Ihr Hund eine angenehme und erfolgreiche Betreuungszeit verbringen.

Die ehrliche Geschichte: Der Abschied fällt nicht leicht

Reden wir nicht um den heißen Brei herum.

Der Abschied von einem Hund, der wochen- oder monatelang bei Ihnen gelebt hat, ist schwierig.

Du hast ihn wachsen sehen.

Von einem verängstigten oder unsicheren Hund bis hin zu einem Hund, der mit dem Schwanz wedelt, wenn Sie an der Tür nach Hause kommen.

Natürlich tut es weh, ihn gehen zu lassen.

Aber es gibt auch eine andere Seite.

Jeder Abschied bedeutet, dass Platz geschaffen wird für einen neuen Hund, der dringend Schutz braucht.

Der Hund, der bei Ihnen gelebt hat, geht zu einer Familie, die ihn für immer lieben wird.

Und Sie haben das möglich gemacht.

Wir wissen besser als jeder andere, dass der Abschied schwierig sein kann, aber das Gefühl der Zufriedenheit ist enorm.

Sie tragen buchstäblich dazu bei, Leben zu verändern.

Traurigkeit über den Abschied bedeutet nicht, dass Sie etwas falsch gemacht haben.

Es bedeutet, dass Sie etwas sehr Schönes geschenkt haben.

Das „Pflegeversagen“ und warum das völlig in Ordnung ist

In der Welt der Tierrettung gibt es einen schönen Begriff: die Pflege scheitern.

Dabei handelt es sich um eine Gastfamilie, die sich so sehr in den Hund verliebt, dass sie beschließt, ihn selbst zu adoptieren.

Das Wort „scheitern“ ist natürlich mit einem Augenzwinkern gemeint. Eigentlich ist es eines der schönsten Ergebnisse, die es gibt.

Und es kommt häufiger vor, als man denkt.

Bei Hope for Dogs finden wir das völlig verständlich.

Merken Sie während der Betreuungszeit, dass dieser Hund wirklich zu Ihnen gehört? Dann begleiten wir Sie gerne bei der Adoption.

Es gibt keinen Druck und keine Verpflichtung, aber die Möglichkeit besteht immer.

Tierheim mit Option zur Adoption

Deshalb bieten wir auch an Tierheim mit Option zur Adoption An.

Das bedeutet, dass Sie den Hund zunächst als Schutzhund zu sich nach Hause nehmen. So können Sie in aller Ruhe herausfinden, ob es wirklich eine gute Übereinstimmung gibt.

Fühlt es sich für Sie beide gut an? Dann können Sie sich in Absprache mit uns für die Adoption des Hundes entscheiden.

Scheint es doch nicht das Richtige zu sein? Dann steht der Hund weiterhin zur Adoption zur Verfügung und Sie helfen ihm in der Zwischenzeit auf dem Weg zu seinem endgültigen Zuhause.

Fragen Sie uns gerne nach den Möglichkeiten, wenn Sie mehr darüber erfahren möchten.

Finanzielle Vereinbarungen

Am liebsten würden wir natürlich alle Kosten für jeden Hund direkt selbst tragen. Leider ist dies als Grundlage nicht immer machbar.

Deshalb bitten wir Gastfamilien, wenn möglich, bestimmte Kosten vorübergehend vorzuschießen.

Berücksichtigen Sie beispielsweise die Transportkosten, wenn der Hund zur Gastfamilie kommt.

Bei der endgültigen Adoption des Hundes werden die vereinbarten Vorkosten selbstverständlich erstattet.

Diese Vereinbarungen werden vorab im Betreuungsvertrag festgehalten, sodass jeder weiß, woran er ist.

Tägliche Kosten

Die täglichen Kosten für den Hund trägt die Gastfamilie.

Halten:

  • Füttern
  • Snacks
  • Ein Korb
  • Ein Gürtel
  • Eine Anlage
  • Spielzeug
  • Weitere alltägliche Hundebedarfsartikel

Veterinärkosten

Tierarztkosten erfolgen immer in Absprache mit uns.

Nur im Notfall ist es wichtig, dass ein Hund sofort die richtige Versorgung erhält. In diesem Fall teilen Sie uns dies bitte schnellstmöglich mit, damit wir die weiteren Schritte mitdenken und koordinieren können.

Sollte sich während der Betreuungszeit herausstellen, dass der Hund vollkommen zu Ihnen passt und auf beiden Seiten eine gute Übereinstimmung besteht, prüfen wir selbstverständlich gerne gemeinsam die Möglichkeiten einer Adoption.

Registrieren Sie sich als Gastfamilie

Hat Sie die Lektüre dieses Artikels begeistert?

Dann würden wir gerne von Ihnen hören.

Die Anmeldung als Gastfamilie ist ganz einfach. Schicken Sie uns eine E-Mail und erzählen Sie uns kurz Folgendes:

  • Selbst
  • Ihre Wohnsituation
  • Ihre familiäre Situation
  • Alle anderen Haustiere
  • Ihre Erfahrung mit Hunden
  • Die Zeit, die Ihnen zur Verfügung steht

Wir werden uns dann schnellstmöglich mit Ihnen in Verbindung setzen.

Gemeinsam ermitteln wir, welcher Hund zu Ihnen passt und bereiten Sie auf die Ankunft Ihres Mitbewohners auf Zeit vor.

Jeder Hund verdient eine Chance auf ein gutes Leben.

Und manchmal beginnt diese Chance mit einer Gastfamilie, die sagt:

„Hier ist Platz.“

Vielleicht sind Sie diese Gastfamilie.

Sie können Ihre Kinder nicht selbst betreuen, möchten aber trotzdem einen Beitrag leisten? Bitte denken Sie darüber nach, unsere Arbeit mit einer Spende zu unterstützen.

Jeder Beitrag zählt.

Hinter jedem Hund, der eine neue Chance bekommt, steht oft jemand, der vorübergehend sein Herz und sein Zuhause öffnet.

Schauen Sie sich diese schönen Beispiele von Gastfamilien an und sehen Sie, wie besonders diese Reise sein kann. 💛